Der Film PARTIZIPATION MACHT ARCHITEKTUR zeigt beispielhaft einen Workshop der Baupiloten-Methode zur “Wunschforschung”. So können Bürger mitbestimmen, wenn es um die Gestaltung ihrer gebauten Umwelt geht.
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Innerhalb eines eintägigen Workshops am Donnerstag formulierten die Studierenden gemeinsam mit Anh-Linh Ngo (ARCH+) anhand von Texten alltäglichen Schnittstellen: Wo interagiere ich mit anderen, wo muss ich mich mit anderen arrangieren, wo will ich allein sein?
Daraus bildeten sie Wohnthesen bezüglich der Sphären, in denen sie sich im Alltag bewegen: persönlich, gemeinschaftlich, öffentlich. Diese Wohnthesen übertrugen sie in räumliche Modelle. Innerhalb der 4er Entwurfsgruppe entwickelten sie Thesen zu: 1. Wie möchtet ihr mit Freunden sein. 2. Wie wollt Ihr unter Fremden sein (Schnitt zur Öffentlichkeit). Als Ergebnis entstanden am Ende 2 Papiermodelle als Thesen der Schnittstellen.
Die Studierenden unseres Entwurfsseminars erforschten am Montag die Wohnträume der Bewohner und Bewohnerinnen des Studentenwohnheims ‘Siegmunds Hof’. Denn Studierende sind Experten auf dem Gebiet des studentischen Wohnens. Mit Hilfe des Planspiels ‘Spiele Deinen Wohntraum, wohne Deinen Spieltraum!’ nehmen die Studierenden Wohnvorstellungen und Wohnträume der Nutzer auf, um ihre innovative Wohnvisionen weiter zu entwickeln und zu schärfen.